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Ostermarkt

in Henndorf bei Salzburg

01.04.2017 bis 23.04.2017

 

Öffnungszeiten:
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haben 365 Tage im Jahr

von 09-18 Uhr geöffnet und

können besucht werden.
www.gut-aiderbichl.at

 

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Giftpflanzen

Unten seht ihr die wichtigsten Pflanzen in unserer Gegend. Ein Klick auf das Bild zeigt die Pflanze im Grossformat, ein Klick auf den Pflanzennamen öffnet das Detailfenster der Universität Zürich.

Auf der Homepage der Universität Zürich (Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie) findet ihr eine riesige GIFTPFLANZEN DATENBANK für die Veterinärmedizin.

(Quelle & ©: Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie)

 

Was kann und soll der Pferdebesitzer bei einer Vergiftung bis zum Eintreffen des Tierarztes unternehmen?

[ hier weiterlesen... ]

 

 
Jakobs-Kreuzkraut

Jacobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 5-20% des Körpergewichts = 0.05-0.20kg Frischpflanze/kg Körpergewicht.
Die Toxine sind auch in Dürrfutter und Silage wirksam. Kochen zerstört die Pyrrolizidinalkaloide nicht.

klinische Symptome: Konditionsverlust, Gewichtsverlust, Anorexie, Kolik, Obstipation oder blutige Diarrhoe, Tenesmus, evt. Rektumprolaps, Hämoglobinurie, häufiges Gähnen, Dyspnoe, Photosensibilität, Ikterus, später wegen Leberversagen hepatoenzephales Syndrom mit Unruhe, Taumeln, Ataxie, zielloses Wandern ("Walking Disease"), Zehenschleifen, Lecksucht, Blindheit, Kopfpressen, Depression, Konvulsionen, hepatisches Koma, Tod.

Verwechslungsgefahr:

  • Andere Senecio-Arten - ebenfalls giftig
  • Hypericum-Arten - ebenfalls giftig
  • Crepis biennis (Wiesen-Pippau) - ungiftig
  • Crepis vesicaria (Löwenzahn-Pippau), Bild Rosette - ungiftig

Goldregen

Goldregen (Laburnum anagyroides)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 0,5 g Samen/kg Körpergewicht

klinische Symptome: Schweissausbruch, Hypertonie, Dyspnoe, Ataxie (Bewegungsstörung), Krämpfe, Kolik, Koma, Tod

Rinder und Ziegen sind widerstandsfähiger

Verwechslungsgefahr:

  • Laburnum alpinum - auch giftig

Buchsbaum

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Toxizitätsgrad: stark giftig

tödliche Dosis: 700-900 g frische Blätter/Tier

klinische Symptome: Vomitus, starker Durchfall (zum Teil blutig), Abdominalschmerzen, Dehydratation, Kollaps, Ataxie (Bewegungsstörung), Schwindel, Konvulsionen, Schluckbeschwerden wegen oropharyngealer Lähmung, Parese/Paralyse des ZNS, Koma, Tod durch Atemlähmung

Verwechslungsgefahr:

  • Cotoneaster sp. (Zwergmispel-Arten) - schwach giftig

Eibe

Eibe (Taxus baccata)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 0,2-0,3 g Nadeln/kg Körpergewicht oder 100-200 g Nadeln/Tier

klinische Symptome: Ataxie (Bewegungsstörung), Bradykardie, Dyspnoe, Muskeltremor, Seitenlage und zentrale Krämpfe, die zum Kollaps und Tod führen. Ferner Vomitus, Unruhe, Diarrhoe, Hypotension, Mydriasis, manchmal Abort (Fehlgeburt).

Beim Pferd sind plötzliche Todesfälle bereits wenige Minuten nach Pflanzenaufnahme möglich. Die Tiere brechen zusammen und verenden unter Taumeln, Brüllen oder Krämpfen.

Verwechslungsgefahr:

  • Abies alba (Weiss- oder Edeltanne) - schwach giftig

Tollkirsche

Tollkirsche (Atropa belladonna)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 180 g Wurzel tödlich; Tympanie und Tachykardie nach Konsum von 120 bis 180 g getrockneten Blättern

klinische Symptome: Tachypnoe, Tachykardie, Erregung, Tobsucht, Durst, trockene Schleimhäute, Obstipation, Mydriasis, Paralyse, Tod durch Atemlähmung möglich

Vergiftungsfälle vor allem bei Pferd und Rind; Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel vertragen grössere Mengen unbeschadet.

Verwechslungsgefahr:

  • Beeren: Esskirsche mit Einzelstein - Tollkirschenbeere mit vielen Einzelsamen. Es sind Verwechslungen mit Heidelbeeren und Brombeeren beschrieben worden.

Robinie

Robinie (Roninia pseudoacacia)

Toxizitätsgrad: stark giftig

tödliche Dosis: Pferd: 150 g Rinde

klinische Symptome: Kolik, reduzierte Darmmotorik, Sistieren des Kotabsatzes, Obstipation der Beckenflexur, ZNS-Erscheinungen (Exzitation, Ausfälle des zentralen Nervensystems wie Mydriasis, Blindheit, Gleichgewichtsstörungen und Festliegen), Herzinsuffizienz, Nephritits, Hufrehe

Wiederkäuer sind 10mal weniger empfindlich als Pferde

Verwechslungsgefahr:

  • Subtropische Akazien (Acacia sp.)

Liguster

Liguster (Ligustrum vulgare)

Toxizitätsgrad: giftig

tödliche Dosis: 100-150 g Pflanze

klinische Symptome: Kolik, Inkoordination, Hinterhandslähmung, Tachykardie, hyperämische Schleimhäute, Hyperthermie, Mydriasis, evtl. Tod innert 4-48 Stunden.

Todesfälle bei Pferd, Rind und Schaf

Bilsenkraut

Bilsenkraut (Scopolia carniolica)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 180-360 g frische Pflanze

klinische Symptome: Tachypnoe, Tobsucht, Durst, Obstipation, Paralyse

Frühlings-Adonisröschen

Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis)

Toxizitätsgrad: stark giftig

klinische Symptome: Erbrechen, Kolik, evtl. Herzarrhythmien

Schoellkraut

Schöllkraut (Chelidonium majus)

Toxizitätsgrad: stark giftig

tödliche Dosis: nach Gaben bis zu 500 g Schöllkraut/Tag

klinische Symptome: Polyurie (übertriebener Harndrang), Benommenheit, Herzrhythmusstörungen, Schock, Gastroenteritis, Krämpfe, Bradykardie, Hypotonie

Gift-Wasserschierling

Gift-Wasserschierling (Cicuta virosa)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: einige Wurzelknollen

klinische Symptome: Salivation (Speichelfluss), Erregung, Inkoordination, heftige Krämpfe, Muskelschwäche, Hyperthermie, Mydriasis, Zähneknirschen, Tympanie

Verwechslungsgefahr:

  • Wurzel kann mit Sellerie- (Apium graveolens) oder Pastinakwurzeln (Pastinaca sativa) verwechselt werden

Eiche

Eiche (Quercus robur)

Toxizitätsgrad: stark giftig

klinische Symptome: Apathie, Anorexie, Kolik, Obstipation, dann Durchfall, Ikterus, Hämaturie, Oedeme, Dyspnoe und Körperschwäche, Nierenversagen

Gefährdung auch für Schafe, weniger für Schweine, Ziegen und Vögel

Verwechslungsgefahr:

  • Andere Quercus-Arten - enthalten ebenfalls Tannin
Adlerfarn

Adlerfarn (Pteridium aquilinum)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 2-3 kg pro Tag

klinische Symptome: Blutige Diarrhoe, Hämaturie, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Hyperästhesie und Krämpfe

Gefährdung auch für Rinder, Schafe, Schweine und Kaninchen

   
Roter Fingerhut

Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis: 25 g trockene oder 100-200 g frische Blätter

klinische Symptome: Vomitus (Erbrechen), blutig-wässriger Durchfall, Dyspnoe, Benommenheit, Bradykardie, später laute Herztöne, Herzrhythmusstörungen, Taumeln, Tremor, Konvulsionen

Schliesslich Tod durch Herzstillstand

Verwechslungsgefahr:

  • Andere Fingerhutarten - alle sehr stark giftig!

 

Gelber Fingerhut

Gelber Fingerhut (Digitalis lutea)

siehe Roter Fingerhut oben

Herbstzeitlose

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

tödliche Dosis:

alle Tierarten: 1 mg/kg KGW Colchicin p.o.; starke Diarrhoe (Durchfall) ab 0.25 mg/kg Körpergewicht

Pferd: 1200-3000 g/Tier frisches Blatt- und Kapselmaterial. 3 Tage nach Aufnahme von 5 kg/Tier/Tag Heu mit einem Anteil von 1.48% Herbstzeitlose Kolik und Todesfälle möglich

Klinische Symptome: Kolik, blutiger Durchfall, Kreislaufversagen.

Latenzzeit 2-48 h: Kolik, Salivation, Apathie, schwankender Gang, Zähneknirschen, Vomitus, gelblich-brauner, grünlich-schleimiger oder blutiger Durchfall, Polyurie, Hämaturie, Milchversiegen, Kreislaufstörungen bis Kollaps, Anurie, Hypothermie, Paralyse; Tod kann nach 1-3 (bis 7) tägiger Dauer durch Atemlähmung eintreten (Letalität: 25-50%). Ausscheidung der Gifte auch über die Milch laktierender Tiere, die klinisch symptomlos sind.

Vergiftung bei Tieren hauptsächlich im Frühling. Pferd und Schwein sind wesentlich empfindlicher als Rind und Schaf (Wiederkäuer können eine Resistenz gegen Colchicin entwickeln).

Verwechslungsgefahr:

  • Blüten: Crocus sp. (Krokus) - schwach giftig bis giftig
  • Blätter: Allium ursinum (Bärlauch) - Tier: giftig bis stark giftig, Mensch: ungiftig. Die Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch, die Herbstzeitloseblätter sind geruchlos!

 

Maigloeckchen

Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

klinische Symptome: Somnolenz (Schläfrigkeit), Vomitus, Diarrhoe (Durchfall), Herzrhythmusstörungen, Bradykardie, Dyspnoe, Krämpfe

Tod durch Herzstillstand. Vergiftungsfälle bei Schwein, Kaninchen, Geflügel, Hund und Katze

Verwechslungsgefahr: 

  • Blätter: Allium ursinum (Bärlauch)- Tier: giftig bis stark giftig, Mensch: ungiftig

Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling (Conium maculatum)

Toxizitätsgrad: sehr stark giftig

toxische Dosis: 4.6 g frische Pflanzen/kg Körpergewicht; 15.5 mg Coniin/kg Körpergewicht

tödliche Dosis: 2-5 kg frische Blätter/Tier

Klinische Symptome:

Die ersten Symptome treten nach 10 Minuten bis 2 Stunden auf und äussern sich mit Unruhe, Tremor (Zucken), Muskelschwäche, Ataxie (Bewegungsstörung) und Salivation.

Tremor, dann plötzliches Taumeln und Bewusstlosigkeit mit Umfallen nach vorne. Bei nicht-letalen Dosen dauert die Bewusstlosigkeit 20 Minuten bis 2 Stunden, dann stehen die Pferde wieder auf. Puls, Körpertemperatur und Atmung sind normal bis leichtgradig erhöht. Verabreichung von Coniin an tragende Stuten (45.-75. Trächtigkeitstag) bewirkte Nervosität, Tremor und Ataxie. Die Symptome traten nach 30-40 Minuten auf und blieben 4-5 Stunden. Nach 3-4 Tagen stellte sich eine andauernde Depression ein. Die Fohlen zeigten keine Missbildungen.

Verwechslungsgefahr:

  • Aethusa cynapium (Hundspetersilie) - giftig
  • Cicuta virosa (Giftiger Wasserschierling) - sehr stark giftig
  • Chaerophyllum bulbosum (Knollenkerbel) - schwach giftig
  • Heracleum sphondylium (Wiesen-Bärenklau) - giftig
  • Anthriscus sylvestris (Wiesenkerbel) - ungiftig. Unterscheidung: Früchte schwarz, kein Mäuserurin-Geruch.
  • Apium graveolens (Echter Sellerie) - ungiftig. Unterscheidung: Blätter breit rautenförmig bis keilförmig, Früchte dunkelbraun mit gelben Rippen, kein Mäuseurin-Geruch.
  • Daucus carota (Wilde Möhre) - essbar. Unterscheidung: in der Mitte der Blütendolde befindet sich oft eine durch Anthocyane schwarzpurpurne gefärbte sterile Mohrenblüte, Nestförmig eingerollte Fruchtdolde, kein Mäuseurin-Geruch.
  • Pastinaca sativa (Pastinake) - ungiftig. Unterscheidung: Früchte breitelliptisch, gelbbräunlich, kein Mäuseurin-Geruch.
  • Petroselinum crispum (Petersilie) - ungiftig. Unterscheidung: Kulturpflanze, kaum verwildert, Blätter im Umriss keilig bis breit eiförmig, Früchte dunkelbraun mit hellgelben Hauptrippen, kein Mäuseurin-Geruch.

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